Entwicklung & Tests

Arnold Glas begann 1990 damit, Muster zu entwickeln, die UV-Licht reflektieren. Als Inspiration diente dafür die Natur selbst. Als führendes Unternehmen für innovative Glaslösungen zum Schutz von Vögeln wurde Arnold Glas somit zum Pionier für das Konzept der transparenten, vogelfreundlichen Verglasung.

Geschichte

Die Entwicklung von ORNILUX hat ihre Wurzeln in der Theorie des bionischen Designs. „Die Bionik ist eine Innovationsmethode, die nachhaltige Lösungen sucht, indem sie die zeitgeprüften Muster und Strategien der Natur nachahmt ... Ziel ist es, Produkte, Prozesse und Richtlinien zu schaffen – neue Arten zu Leben – die dem Leben auf der Erde langfristig gut angepasst sind." - Bionik 3.8.

Inspiration

Die Anregung für das ORNILUX Glas kam durch die Verbindung zweier natürlicher Gegebenheiten: einerseits der Erkenntnis, dass Vögel Licht im UV-Spektrum sehen können, und andererseits der Theorie, dass Spinnen ihre Netze mit UV-Licht reflektierenden Seidenfäden spinnen. Das Verständnis, dass Vögel, die ihren Lebensraum mit Spinnen teilen, deren Netze aufgrund der UV-Licht-reflektierenden Fäden sehen und deshalb eine Kollision vermeiden können, wurde zum Moment der Erkenntnis. .

Entwicklung

Da das menschliche Auge UV-Licht nicht wahrnimmt, lag die Herausforderung für Arnold Glas darin, ein gemustertes, UV-reflektierendes, transparentes Glas zu entwickeln, das nach dem gleichen Prinzip wie ein Spinnennetz funktioniert.  Eine einzigartige,  innovative Lösung, um Vogelschlag an Glas zu reduzieren - das Glas wird für die Vögel sichtbar und bleibt gleichzeitig transparent für den Menschen.

Forschung & Tests

ORNILUX wird in Zusammenarbeit mit der American Bird Conservancy immer im Frühjahr und Herbst während der Vogelzugzeit in Flugtunnelanlagen in New York und Pennsylvania getestet. Gleichzeitig werden in Kooperation mit der biologischen Station Fringilla in Rybachy, Nähe Kaliningrad, weitere Flugtunneltests durchgeführt. Die kontrollierbaren Testbedingungen, Wiederholbarkeit und eine ausreichend hohe Stichprobengröße machen die Testmethode des Flugtunnels essentiell für die Entwicklung und Vergleichbarkeit verschiedener Vogelschutzmarkierungen auf Glas. Diese Methode ist mittlerweile zum Branchenstandard geworden und bildet die Basis für den US LEED „Pilot Credit 55: Vogelkollisionen vermeiden“. Bei den Flugtunneltests kommen keine Vögel zu Schaden.

Methode

Jeder Vogel wird an Ende eines dunklen,Flugtunnels freigelassen, der am anderen Ende mit zwei Glasscheiben versehen ist – einer Kontrollscheibe aus klarem Glas (für Vögel unsichtbar) und einer Testscheibe (ORNILUX). Die Vögel werden vom Licht angezogen und versuchen durch eine der Glasscheiben hinauszufliegen. Ein vor den Glasscheiben gespanntes Netz bewahrt sie davor, gegen das Glas zu prallen und sich zu verletzen. Pro Testscheibe werden mindestens 80 Vogelanflüge ausgewertet. Wenn Sie mehr über den Flugtunneltest erfahren möchten, schauen Sie sich das Video auf dieser Seite an oder lesen Sie auf der American Bird Conservancy Website mehr darüber. Klicken Sie auf diesen Link, um einen Artikel vom Mai 2014 aus der New York Times zu lesen.

Weiterführende Entwicklung

Das Ziel von Arnold Glas ist es, Isolierglas mit bester Leistung in Sachen Vogelschutz zu liefern. Das Isolierglas soll  folgende Attribute vereinen: Sichtbarkeit für Vögel, Transparenz für das menschliche Auge und Energieeffizienz. Kontinuierliche Tests und die Weiterentwicklung von ORNILUX-Produkten haben hohe Priorität – das schließt auch die Erforschung neuer Materialien, Muster, Glasaufbauten und Technologien mit ein.

 

Case Study

 

 

Biomimicry Education

 

Kontakt ORNILUX

Hunsrűcker Glasveredelung

Wagener GmbH & Co. KG

Otto-Hahn-Straße 1

55481 Kirchberg

Tel. +49 6763 9305 0

Fax. +49 6763 9305 110

mail@glaswagener.de

www.glaswagener.de

Glaswerke Arnold GmbH & Co. KG

(Stammsitz)

Alfred Klingele-Straße 15

73630 Remshalden

www.ornilux.de

www.arnold-glas.de

 

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